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Wie du dein Leben auf eine stabile Basis stellt – jetzt!

Ja, es kommt nicht von ungefähr, dass ich diesen Artikel heute veröffentliche, denn wie du sicher nachfühlen kannst, empfinden einige die aktuelle Zeit als besonders herausfordernd.

Nicht nur die Pandemie hat einige schwerwiegende Veränderungen mit sich gebracht. Auch auf dem nationalen und internationalen Parkett stehen (politische) Umbrüche auf der Tagesordnung, vom Klimawandel einmal ganz abgesehen.

Zusammen mit den eigenen persönlichen Herausforderungen, die dir das Leben noch so vor die Füße streut, kann es sich schon einmal so anfühlen, als haben wir überhaupt keine Möglichkeit mehr, unser Leben zu steuern.

Daher gilt:

Je mehr Impulse von Außen kommen, umso wichtiger ist es, dass du dir selbst darüber im Klaren bist, wer du bist und was du willst.

Warum? Ganz einfach:

In Zeiten des Umbruchs sind wir anfälliger für Unsicherheiten, die wiederum Ängste und neue Probleme mit sich bringen können. Es ist also gut, wenn du solide stehst und den Boden unter deinen Füßen kennst- und magst.

Damit du schauen kannst, wo du stehst und ggf. Gegenmaßnahmen einläuten kannst, gebe ich dir hier ein paar Ideen mit, die du für dich ausprobieren kannst.

Wie immer gilt: DU entscheidest, was dir guttut, ich steuere nur die Vorschläge bei.

Fragen, Fragen, Fragen…

Ich arbeite in meiner Beratung gerne mit Fragen, die manchmal kritisch, manchmal provokant sind. Die Antworten darauf können dir helfen, deine jetzige Position auszuloten und dir bewusst zu machen, was du willst oder nicht willst.

Um dir über dich klarzuwerden, beantworte einfach die Fragen.

Manche wirst du sofort beantworten können, mit anderen willst du vielleicht ein bisschen spielen. (Einige sind ein bisschen fies, denn sie treffen provokant wahrscheinlich mitten dorthin, wo es nicht so angenehm ist. Wenn so ein Punkt kommt, sei gerne mutig und höre ganz genau hin.)

Bereit? Legen wir los.

1. Wie fühlst du dich, wenn du in den Spiegel siehst?

Magst du dich? Kannst du gut mit dir? Gefällst du dir? Findest du, dass du dich “gut gehalten” hast? Nimmst du dir Zeit für dich und deine Pflege? Würdest du mit dir ins Bett gehen?

2. Wie geht es dir, wenn du dir deine kommende Woche anschaust?

Magst du deine Termine? Hast du ein paar schöne und nette Verabredungen eingeplant? Oder siehst du nur Pflichten und nervige Aufgaben, die andere dir aufgedrückt haben? Freust du dich auf das, was da kommt? Warum? Warum nicht?

3. Was sagt deine Wohnung über dich aus?

Ist dein Wohnraum ein Spiegel deiner Seele? Wie aufgeräumt ist es bei dir- gerade genug oder ist der Punkt des rollenden Chaos schon überschritten? Was würdest du verändern, wenn du unbegrenzt Zeit, Geld und Kraft hättest?

4. Wie sieht dein Sozialleben aus?

Sind deine Arbeitskolleg*innen die einzigen Menschen, die du siehst? Oder die Kassenfachkraft? Der Erzieher deiner Kinder oder die Hausärztin? Gehst du regelmäßig raus und begibst dich an nette Orte, den See oder den Wald, um dort einfach mal abzuspannen und dich nett zu unterhalten?

Was machst du, wenn du nicht arbeitest? Arbeitest du dann auch, nur unbezahlt, in der Erziehung, im Haushalt, im Ehrenamt?

5. Wie sieht dein Arbeitsleben aus?

Wenn du kein Geld dafür erhalten würdest, wärst du noch in deinem Job? Hast du dir die Arbeit freiwillig ausgesucht, und gefällt dir das, was du da machst noch? Was machst du besonders gerne und was machst du nur, weil es “dazugehört”?

6. Glaube, Liebe, Hoffnung:

… wie sieht es hier aus? Lebst du in einer Partnerschaft oder (lieber?) alleine? Hast du einen besonderen Herzensmenschen, der /dir dich unterstützt? Betest du oder nimmst du in Form von Meditation und Achtsamkeit Kontakt mit dem Großen Ganzen auf? Wohin wendest du dich, wenn niemand da ist? Was gibt dir Halt und Perspektive?

6. Und nun ein Blick in die Zukunft:

Wo siehst du dich in 5 Jahren? Würdest du alles so weitermachen? Bliebe alles genau so, oder wäre eine Feinjustierung fällig? Oder gar ein grober Umsturz? Was würdest du anders machen, wenn du könntest? Wer würdest du sein? Und wer auf gar keinen Fall?

Puh, das war einmal ein ganz schöner Ritt durch dein Inneres. Ich hoffe, du stehst noch. Ja?

Falls du bei einigen Fragen gewackelt hast oder so richtig der Frust hochkam, solltest du dir diese Punkte genauer ansehen.

Dort, wo es dir nicht gefällt, darfst du Änderungen vornehmen: Wie darf es anders sein? Was willst du ändern? Was behalten? Wovon brauchst du mehr und wovon weniger?

Je besser du dich auf deine eigenen Impulse konzentierst und dir für dich einen stabilen Untergrund gebaut hast, umso weniger können dich die Themen erschüttern, die von Außen an dich heran getragen werden.

Was auf den ersten Blick egoistisch aussehen mag, ist in Wahrheit die große Kunst der Selbstfürsorge: Du sorgst für dich, gestaltest dein Leben nach deinem inneren Gefühl und wirst dadurch widerstandsfähiger.

Und wenn du das geschafft hast, steht deinem Einsatz im Außen nichts mehr im Wege.

Wenn du dich nach Lesen des Artikels gefragt hast, wo du jetzt am besten anfangen sollst, schreib mir gerne. Ich schaue gerne mit dir hin und begleite dich bei deinen ersten Schritten. Auch für die große Revolution in deinem Alltag bin ich gerne zu haben.

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