Seminare & Mehr

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Seminare

In Kooperation mit den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit Mainz und Wiesbaden

Zwischen Familie und Beruf – mein persönlicher Weg durch den Alltag

Alleinerziehend zu sein bedeutet, Verantwortung zu tragen, zu organisieren, zu entscheiden – jeden Tag. Was dabei oft übersehen wird: All das sind wertvolle Kompetenzen, die auch im Berufsleben zählen.

Im Online-Seminar unterstützen wir Sie darin, Ihre tägliche Sorgearbeit als Stärke zu erkennen und selbstbewusst nach außen zu vertreten.

Darum geht es:

  • Die eigene Leistung als Alleinerziehende*r sichtbar machen
  • Persönliche Ressourcen erkennen und gezielt einsetzen
  • Überzeugende Argumente entwickeln – für Gespräche mit Arbeitgeber:innen oder im Vorstellungsgespräch
  • Wissen, wo es Unterstützung, Austausch und Entlastung gibt

Ziel des Seminars:
Sie gewinnen Klarheit, Selbstvertrauen und konkrete Argumente, um bei Arbeitgeber:innen zu punkten, Ihre Situation souverän zu erklären und Ihre Tätigkeitsfeld überzeugend darzustellen.

👉 Für Alleinerziehende, die nicht „trotz“, sondern mit ihrer Lebensrealität beruflich überzeugen wollen.

Zeit: 06.03.26, 9-11 Uhr

Ort: Zoom, Link: An Zoom-Meeting teilnehmen
https://us06web.zoom.us/j/82144319130?pwd=jUPvhJ4bXgAYPzBVbIEmT5ZZI5YBwg.1

Meeting-ID: 821 4431 9130
Kenncode: 863308

Anmeldung: Die Veranstaltung ist dank Unterstützung der Agenturen für Teilnehmende kostenfrei.

Das Angebot ist kostenfrei im Rahmen meiner Arbeit für den Verband Alleinerziehender Mütter und Väter e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz

Ort: Zoom

Zeit: 12-13 Uhr

Link: https://us06web.zoom.us/j/82856394151?pwd=UsnO6RjThH0m1caPdup4sp8gbta6fY.1

Es ist genug! Frauen*, und insbesondere weibliche Alleinerziehende, tragen trotz steigender Berufstätigkeitsanteile mehr Carearbeit denn je und finden sich immer wieder misogynen Angriffen ausgesetzt: Von Seiten der neuen Rechten, die traditionelle Bilder von Geschlecht und Sorgearbeit („Tradwives“) zur Destabilisierung der Demokratie nutzen, über die Narrative, die auch von Frauen kommen und fälschlicherweise eine bereits erreichte Gleichberechtigung konstatieren (möglicherweise als Bewältigungsversuche des partriachalischen Drucks, der auf Frauen* und insbesondere Müttern* lastet), bis hin zur aktuellen unverschämten Forderung aus der Politik der Abschaffung des Arbeitszeitgesetztes und damit des Rechts auf Teilzeit.

Entgegen der landläufigen Meinung zumeist männlich gelesener, „weißer“ und privilegierter Menschen ist Sorgearbeit kein Spaziergang und keine Lifestyle-Praxis, sondern die Arbeit an den Grundfesten von Demokratie und Gesellschaft: Die bedürftigsten Mitglieder der Gesellschaft werden über Sorgearbeit gepflegt, erzogen und empowert, und diese Arbeit ist schlichtweg unterbezahlt und zu wenig wertgeschätzt.

Gesellschaftssorge ist zudem ungleich und damit unfair zwischen den Geschlechtern balanciert und muss besser verteilt werden: Dies wird nicht erreicht über die Androhung von Vollzeiterwerbstätigkeit, sondern über die konkrete Anerkennung von Care-Arbeit durch Ausweitung männlicher Care-Arbeit, struktureller Verankerung/stabiler Absicherung von Betreuung und Pflege sowie einer stabilen Finanzierung, die nicht nur die Sorgearbeit direkt finanziert, sondern auch nach der Zeit der Sorge ein stabiles und verlässliches Einkommen und die Nachsorge für die Betroffenen garantiert.

Für diese Ziele trete ich schon seit über 20 Jahren mit meiner Arbeit ein. Um zu zeigen, was es heißt, wenn Care-Arbeit als zumeist unentgeltliche Arbeit wegfällt, biete ich ein Online-Format an:

Mein Angebot zur Mittagszeit dient dem Austausch, der Reflexion und der gemeinsamen Online-Präsenz-für alle, die solidarisch mit Alleinerziehenden stehen, die eben nicht mal schnell ihre Arbeit an dem Tag niederlegen können.

Wer kann, schließe sich an. Wer sich eine Meinung bilden will, ob „das etwas bringt“, kann hier eine historische Analyse zu Frauen im Streik und ihre Wirkungen nachlesen. Wer nicht kann, sei solidarisch dabei und zeige mit anderen kleinen Zeichen, dass ohne Care-Arbeitende, die auch 2026 immer noch zumeist Frauen* sind, GAR nichts geht.

Zeit: 15-16.30

Ort: Mainzer Volkspark

Anmeldung: Hier über das Kontaktformular

Preis: 12 Euro pro Person (bitte bar entrichten vor Ort)

In Kooperation mit dem Ref. 34 der Abt. Landesjugendamt im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung

Für Fachkräfte der Sozialen Arbeit: Workshop zur Armutssensibilität in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Ausschreibungstext des SPFZ: „Mit dem Auf- und Ausbau der lokalen Netzwerke nach dem Landeskinderschutzgesetz wurde in den vergangenen Jahren zunehmend der Blick für die Notwendigkeit interdisziplinärer und systemübergreifender Kooperationen zwischen Jugendhilfe, Gesundheitshilfe, Schulen, Kindertagesstätten und weiterer Partner zur Förderung des Kindeswohls und der Kindergesundheit geschärft. Gemeinsames Ziel ist es, eine frühzeitige Unterstützung von Kindern und Familien zu ermöglichen sowie die Zusammenarbeit im Kinderschutz zu verbessern.“

Weitere Informationen folgen.

Zeit: 14-15.30

Ort: Am Matzgraben, Sportplatz, 55457 Gensingen

Kosten: 12 Euro pro Person (bitte bar vor Ort entrichten)

Anmeldung: Hier über das Kontaktformular

Dank freundlicher Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Sprendlingen-Gensingen und der Bibliothek Gensingen kostenfrei für Teilnehmende

Für Pflegende Angehörige und andere Personen, die sich informieren wollen

Zeit: 19 Uhr

Ort: Bibliothek Gensingen

Anmeldung: Bei der Gleichstellungsbeauftragten Sabrina Seybold unter Gleichstellungsbeauftragte@vg-sg.de

In Deutschland unterstützten/pflegten viele Personen in der zweiten Lebenshälfte einen Menschen mit Demenz. Frauen pflegen und unterstützen anteilig häufiger Menschen mit Demenz als Männer. Grund genug, sich über das Krankheitsbild, seine Auswirkungen auf das Familiensystem und mögliche Strategien für den Umgang mit der Erkrankung zu informieren. Im Vortrag wird es um folgende Fragen gehen: Was ist Demenz? Wie kann sie erkannt werden? Welche Unterschiede bestehen zur Depression und welche Wechselwirkungen kann es geben? Wie können Betroffene und Angehörige gut für sich sorgen? Der Schwerpunkt wird auf dem Umgang mit Demenz im Alltag liegen. Persönliche Fragen rund um die Alltagsgestaltung sind gerne gewünscht. Den Vortrag hält Dr. Melanie Oehl, Erziehungswissenschaftlerin und Systemische Beraterin mit persönlicher Erfahung in der Pflege von Angehörigen.“

In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle Mainz-Bingen

Du bist oder warst immer wieder in ungesunden (Arbeits- und Familien-) Beziehungen oder bist unsicher, ob dir bestimmte Kontakte in deinem Alltag guttun? (Stichworte: Narzissmus und seelische Gewalt)

In der Gruppe nehmen wir die (persönlichen und Arbeits-) Beziehungen in deinem Leben genauer unter die Lupe und reflektieren Möglichkeiten des gesünderen Umgangs für dich selbst.

Honorar: Für Teilnehmende kostenfrei, dank konstanter Unterstützung der Gleichstellungsstelle Mainz-Bingen

Ort: Mehrgenerationenhaus Ingelheim, Matthias-Grünewald-Str. 15, 55218 Ingelheim

Zeit: Jeden 1. Donnerstag im Monat, 18.00-19.30h

Anmeldung: DIE ROSENGRUPPE IST DERZEIT VOLL BELEGT. BITTE MELDE DICH, WENN DU AUF DIE WARTELISTE GESETZT WERDEN WILLST: Hier oder bei der Leiterin der Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Manuela Hansel, hansel.manuela@mainz-bingen.de

Coaching

Welche Erwartungen an dich willst du ablegen? Welche Geschichten möchtest du neu über dich erzählen?

Im Systemischen Coaching findest du mit mir neue Perspektiven für altbekannte Themen.

  • Berufswechsel/ Wechsel des Arbeitsfeldes (z. B. Anerkennung, Konkurrenz, Aufstiegsängste, Konflikte…)
  • Wechsel in eine Führungsrolle
  • Rollen- und Auftragsklärung
  • Umgang mit Gefühlen (Überlastung, Selbstwert, Wut, Trauer, Erfolg …)
  • Grenzen (neu) setzen
  • Selbstwertgefühl mit und ohne Partnerschaft
  • Kontaktgestaltung zur Herkunftsfamilie
  • Umgang mit ungesunder und verletzender Kommunikation
  • Umgang mit narzisstischen Beziehungen

Die Coachings finden von Angesicht zu Angesicht oder über ZOOM statt. Bitte schau zur Information auch in die FAQs.

Honorar: 100,00 Euro pro Stunde (brutto, 60 min.), die Bezahlung erfolgt via Überweisung nach Rechnungsstellung.

Buchung: Über das Kontaktformular oder via E-Mail an post[at]anker-im-alltag.de

Achtung: Das Coaching ersetzt keine Psychotherapie. Auf Wunsch zeige ich dir, wo du weitere angemessene Unterstützung findest. Natürlich finden alle Beratungen unter Schweigepflicht statt.


  • Vortrag „Alleinerziehend- Wie kann ich das schaffen?“, in Kooperation mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in RLP e.V., MGH Neuwied
  • Online-Vortrag: „Kannst du eben noch schnell“, VHS Wiesbaden
  • Vortrag: „Was tun bei Demenz? Informationen für Betroffene und Angehörige“, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Sprendlingen-Gensingen und der Bibliothek Sprendlingen-Gensingen, Gensingen
  • Online-Vortrag: „Ressource Alleinerziehend-Tipps und Tricks für den Alltag“, in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Neuwied zur Woche der Chancengleichheit
  • Impulsworkshop: Von Wertschätzung bis Wertlosigkeit, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Nieder-Olm
  • Panel zum Festivalthema: „Lauter Demokrat:innen!“, Open Ohr Festival Mainz
  • Kräuterwanderung Projekt Frei-Garten: „Maria und die Kräuter“, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Sprendlingen-Gensingen
  • Vortrag: „Klima, Krisen, Katastrophen – Was tun in schwierigen Zeiten?“, AWO Gau Algesheim
  • Key Note: „Armutssensibilität. Wie Armut das Aufwachsen prägt- und was Fachkräfte tun können.“ Netzwerkkonferenz Kinderschutz, Neustadt an der Weinstraße
  • Vortrag zum Tag gegen Gewalt an Frauen: „Raus aus der Gewalt!“, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Gau-Algesheim/ Rathaus Gau-Algesheim
  • Impulsworkshop für Pflegende Angehörige rund um Depression/Demenz, Pflegestützpunkt Gau-Algesheim
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement, Kreisverwaltung Mainz-Bingen (Vorträge und Workshops)
  • Impulsworkshop: „Mental Load: Voller Kopf, was tun?!“, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Nieder-Olm
  • Online-Vortrag für Berufstätige: „Stark im Spagat“, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Neuwied
  • Vortrag „Pflegende Angehörige unterstützen“, Pflegestützpunkt Ingelheim
  • Vortrag „Stark im Spagat“, Fraueninfotag Neuwied
  • Vortrag „Demenz- Pflegende Angehörige unterstützen“, AWO Gau-Algesheim
  • Online-Schulung „Psychische Erste Hilfe am Arbeitsplatz“, LZG- Akademie der Gesundheitsförderung in RLP
  • Vortrag „Gesunder Alltag zwischen Familie und Beruf“, Orientierungsmesse für Frau, Familie und Beruf Cochem
  • Vortrag und Podiumsdiskussion „Un/Gesunde Kommunikation“, in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen Ingelheim
  • Frauengruppen in Ingelheim und Gau-Algesheim (Danke!!!)